Wednesday, January 25, 2012

Ot en Sien



"Ot en Sien"  are the main characters in a series of Dutch children's tales by Hendricus Scheepstra. The story is about to neighbourhood kids, Ot and Sien, who live in idealistic families with polite, fashionable, caring parents which was meant to set an example for what family life should look like in the early 20th century.
Within a few days I got two postcards showing illustrations for the book by Cornelis Jetses (1873-1955).

Monday, January 23, 2012

Nachtrag zu "Glück"

Nicht hinaussehen.
Nicht fragen.
Nicht denken.
Sein.

Mein Glück, ein Universum, ganz für sich. Nur ein Innen, kein Außen.
Keine Grenzen, Grenzenlosigkeit, einfach, weil ich die Grenzen nicht sehe, sehen kann, sehen will.
Sich genügen, in Freude existieren.
Sein.

Ach, könnte es so einfach sein.
Das wäre Glück.
So steht es da - und der Konjunktiv lässt die innere Grenzenlosigkeit zerplatzen, sie bekommt einen Sprung, es fehlt eine Ecke wie bei dem Goldfischglas. Und doch... Nicht mehr weiterblicken, immer nur bei sich sein, kann das wirklich Glück sein? Ein Traum? Eine Illusion? Ist das wahr, wahrhaftig? Und dieser Sprung, kann das nicht der Sprung in einer noch weitere Welt, in noch mehr Glück sein?
Aufbruch in neue Welten, zu neuem Glück.
Wir haben keine Wahl...
"Denn das Leben ist wie ein reißender Fluss
der mich weitertreibt, der nie stehenbleibt.
Und erreich ich ein Ufer komm ich doch nur zum Schluss -
dass ich weitergehen muss."
(aus: Reinhard Mey, Abschied, vom Album Freundliche Gesichter, 1987) 

Glück



Nicht hinaussehen
über den Rand des Glücks, 
das wäre Glück.













Quint Buchholz, Am Wasser. Ein Bilderbuch mit Texten von Johanna und Martin Walser. sanssouci, Zürich 2000, S.10/11. 

Sunday, January 22, 2012

Jan Josef Liefers: Soundtrack meiner Kindheit

Jan Josef Liefers schreibt über seine Kindheit in der DDR und seinen Werdegang als Schauspieler, über seine Familie und die Bedeutung von Musik in seinem Leben. Vieles ist sehr persönlich, manches liebenswerte Kleinigkeiten, anderes durchaus bedeutsam in der Retrospektive der deutschen Geschichte.
Er liest sein Buch selbst und tut dies natürlich mit derselben Genialität, mit der er auch die Werke Paul Austers vorträgt oder den Karl-Friedrich Boerne spielt. Es macht Spaß ihm zuzuhören, stimmlich und erzählerisch. Wer Liefers mag, dem wird auch der Soundtrack seiner Kindheit gefallen.
Hier noch die letzten Sätze, die seine Beweggründe für das Schreiben doch sehr gut zusammenfassen:
"Abspann: Am Auffälligsten beim Hören alter Songs sind die langen Intros. Man hatte es nicht eilig mit der ersten Textzeile, auch wollte man nicht, dass es so schnell wieder vorbei war. Früher hatte man mehr Zeit für Musik. Früher war alles besser. Oder schlechter? Egal. Hauptsache es war früher. Früher ist ein feiges Wort. Es liegt irgendwo im Nebel, ist nur eine Silhouette aus gefrorenem Wasserdampf in Sibirien. Erinnerungen sind Gäste, die auf jeder Hochzeit tanzen. Sie kommen immer, wenn man sie braucht. Eine süß-saure Nachspeise, die mit Vorsicht zu genießen ist. Trotzdem hängen wir an ihnen. Sind Erinnerungen etwas, das man besitzt oder das man verloren hat? fragte sich Woody Allen. Vielleicht sind eine andere Art über die Gegenwart zu sprechen. Wie war es in der DDR aufgewachsen zu sein? Die rund 17 Millionen Bewohner dieses ehemaligen Staates teilen zweifellos viele Erfahrungen und Erinnerungen. Und doch hat jeder seine eigenen Geschichten zu erzählen."
 Jan Josef Liefers: Soundtrack meiner Kindheit. Argon Verlag 2011.

Saturday, January 21, 2012

Jip en Janneke

Today I received another lovely Fiep Westendorp illustration card showing Jip en Janneke.
I think it's proof that postcrossers really try to find the perfect cards for one another. 


Friday, January 20, 2012

Musizierende Fahrt



Das Musizieren
kam mir vor
wie ein Schiff,
in dem alle Musizierenden
geborgen waren,
während sie
ausgesetzt
im unendlichen Meer
und jeder Art von Ungewissheit,
langsam dahin fuhren.

Musizierende Fahrt,
eine Geborgenheit
mitten
in der Ungeborgenheit.


Quint Buchholz, Am Wasser. Ein Bilderbuch mit Texten von Johanna und Martin Walser. sanssouci, Zürich 2000, S.8/9. 




Monday, January 16, 2012

Who is in control?


How many times have you been controlled by a technical device today? 
Interesting that this strip appeared 11th October 1986 and is more true than ever.

By the way, I gave myself a treat and finally bought the Complete Calvin and Hobbes.
It's a beautiful edition with cloth binding and a great introduction by Bill Watterson.

Friday, January 13, 2012

More Moomins



Here are two a small selections of Moomin cards I received via postcrossing.
Pretty amazing.


Thursday, January 12, 2012

Orangutan


I always have postcards in my box that I'm hesitant to send because I like them so much - today I parted from this one. It's a photo by Frans Lanting and originated from a postcard book titled Jungles (2000). Lanting's art is amazing.
There are only about 61,000 orangutans left worldwide. They live in the rainforests of Borneo and Sumatra.


Tuesday, January 10, 2012

Cecilia May Gibbs

postcard from Laurie, Australia
Cecilia May Gibbs (1877-1969) was an Australian children's author, illustrator, and cartoonist. She wrote the  book Snugglepot and Cuddlepie and is best-known for her gumnut babies (also known as "bush babies").
Here are some more of her unusual pictures: 

Monday, January 09, 2012

Idyll

Cascading Brook, Uncompahgre National Forest,
Colorado, USA --
- postcard from Pat, USA



Manchem glückt es,
überall ein Idyll zu finden:
Und wenn er's nicht findet,
so schafft er's sich.

Theodor Fontane